Warum dich deine Zielgruppe hassen sollte, und warum das gut für dein Geschäft ist!

Die Marketing Gurus dieser Welt sagen alle: „Definiere deine Zielgruppe!“ Bla, bla, bla. Wir alle wissen, wie der langweilige Text dazu klingt. Es wird der ideale Kunde beschrieben, niemand darf ausgeschlossen werden. Die Website, die alle brauchen muss bedient werden.

Ganz ehrlich? Diese Strategie ist so aufregend wie meine leere Tasse Kaffee.
Denn die wahre Kunst der Zielgruppenarbeit liegt nicht darin, die richtigen Kunden anzulocken, sondern die falschen Kunden aktiv zu vergraulen. 

Das Grauen des "Alle-sind-willkommen"-Ansatzes

Stelle dir vor, deine Website ist eine Cocktailparty.

  • Der 08/15-Kunde betritt den Raum, blickt sich um und fragt: „Gibt es hier auch was Standardisiertes? Was, das billiger ist als das, was Sie da gerade servieren?“
  • Er sucht nach dem unauffälligsten Webdesign, das sich quasi dafür entschuldigt, online zu sein.
  • Er will Texte, die informieren, aber auf keinen Fall überzeugen. Bloß kein „Ballern“ oder „Rausknallen“! Das ist ja zu frech.

Dieser Kunde ist der blanke Umsatzverlust. Er kostet dich Zeit, Nerven und zahlt im Endeffekt nicht das, was du für deine High-Impact-Strategie verlangen musst.
Er ist das Äquivalent zu jemandem, der sich auf der Cocktailparty beschwert, dass die Musik zu laut ist und der Champagner zu teuer.

Frau scannt User mit Frechheit-Filter

Mein Geheimtipp: Der "Frechheit-Filter"

In meinem Fall nutze ich mich selber als psychografischen Filter.

Wenn ich also auf dieser Website sage, dass ich die „Freche Texterin mit Stil und Substanz“ bin und nur „Texte die knallen, Seiten die laden!“ abliefere, ist das kein nettes Marketing-Geflunker. Das ist ein Abschreckungsmanöver für alle, die in der Komfortzone festhängen wollen. 

Wenn jemand auf Begriffe wie „Ballern“ oder „Weniger Bla Bla, sondern mehr Boom“ stößt und dabei innerlich zusammenzuckt, dann ist er raus. Perfekt! Die Kommunikation hat funktioniert, bevor wir auch nur eine Minute unserer kostbaren Zeit verschwendet haben. 

Der psychologische Trick dahinter: Provoziere bewusst. 
Wenn du eine klare Haltung einnimmst und die Standardlösung der Konkurrenz herausforderst, erzeugt das bei der richtigen Zielgruppe ein tiefes Zusammengehörigkeitsgefühl. Du kaufst nicht nur eine Dienstleistung, sondern die Rebellion gegen den „08/15-Webzeugs“-Dschungel ein. 

Die Überlebenden des Filters: Die Auserwählten

Wer bleibt also übrig? Diejenigen die, die Nase voll haben von ineffizienten Lösungen.
Diejenigen, die ihr Budget maximiert einsetzen wollen. Der „gute“ Kunde, der dein Angebot, deine Dienstleistung oder dein Produkt kauft, weil deine Strategie ein ordentliches Fundament hat. Und deine Texte sich nicht wie ein hohler Einheitsbrei lesen.

Fazit für deinen Erfolg:

Hör auf es allen recht machen zu wollen. Definiere nicht nur, wen du anlocken möchtest, sondern male dir ein klares Bild von deiner Marke, damit die falschen Kunden freiwillig einen großen Bogen um dich machen.

Setze deinen Frechheit-Filter ein. Denn in einem Meer von „Bla Bla“ ist ein strategisch platzierter „Boom“ dein größter Wettbewerbsvorteil. 

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